Badminton-Blog RACKET-SHOP

Einträge "Aus dem Racket-Shop":

Dienstag, 27. Februar 2007

Diceminton - Badmintonmatch im Wohnzimmer

Klingt irgendwie total verrückt ist aber seit einigen Wochen möglich. Keine Angst um die wertvolle Wohnzimmereinrichtung. Dieses Match wird ohne Badmintonschläger ausgetragen und findet am Esstisch statt. Der Badmintonfreund Daniel Pfeifer aus Wiesbaden hat das Badminton-Brettspiel „Diceminton“ entwickelt, welches den Reiz eines Badminton-Einzel sehr nahe kommt.

 

Das Spiel wird in einer blauen, buchförmigen Schachtel geliefert. Darin finden wir ein Spielbrett mit aufgedrucktem Badmintonspielfeld, zwei Würfel, ein Spielstein mit aufgedrucktem Federball und zwei weitere Spielsteine die die Spieler symbolisieren.

 

Wie funktioniert das Spiel?

Auf  jeder Spielfeldseite gibt es sechs Punkte die angespielt werden können.

Wohin die Bälle gespielt werden, entscheiden die beiden Würfel, die dem Spiel beiliegen.

 

Die Badmintonschläger werden durch zwei Würfel ersetzt. Wo die Bälle hinfliegen, entscheiden die Augenzahlen. Sonsten ist fast alles wie im realen Badmintonmatch.

 

Jeder setzt seinen Spielstein in das rechte Aufschlagfeld, kurz auslosen wer den ersten Aufschlag hat und los geht es.

Jetzt kommen die Ersatz-Badmintonschläger, die Würfel, ins Spiel. Ein Wurf mit beiden Würfeln, man wählt eine der beiden Augenzahlen aus und spielt den Ball dementsprechend in das Feld des Gegners.

  • Würfelt man eine 1 und eine 2 entspricht das einem kurzen Aufschlag
  • Mit einer einer 3 und 4 wäre es ein mittlerer Aufschlag
  • 5 und 6 entsprechen einem weiten Aufschlag.

Wie im richtigen Badmintonleben versucht man den Federball so zu spielen, das der Gegner laufen muss. Hat unser Aufschläger z.B. eine 3 und eine 6 gewürfelt so würde man mit der 3 den Gegner direkt anspielen und mit der 6 zwingen wir den Gegner zu laufen.

Der Taktiker wird sich für die 6 entscheiden und schiebt den Spielstein mit dem Federball auf die Position des weiten Aufschlages.

Für den abwehrenden Spieler ist es entscheidend, mit welcher Würfelkombination er angespielt wurde und wie weit er vom Ball entfernt steht.

Der Verteidiger muss zuerst den Ball erlaufen, dazu wird wieder mit beiden Würfeln gespielt. Jetzt werden die Augenzahlen zusammengezählt. (Auch das kennen wir vom echten Badmintoneinzel)

 

So erreiche ich den Ball:

Würfelkombination des Angreifers

Stellung zum Ball

Ball wird nicht erreicht

kein Pasch

direkt

 

Pasch

direkt

6-8

kein Pasch

1 Feld vom Ball entfernt

6-8

Pasch

1 Feld vom Ball entfernt

5-6-8-9

kein Pasch

2 Felder vom Ball entfernt

5-6-8-9

Pasch

2 Felder vom Ball entfernt

4-5-6-8-9-10

 

Hat der Verteidiger den Ball erreicht, würfelt er nochmals, wählt die taktisch bessere Augenzahl aus und spielt den Ball zurück.

Erreicht ein Spieler den Return nicht, so punktet der Angreifer. Gezählt wird nach dem Rally-Point-System bis 15, gewonnen hat derjenige der zwei Sätze für sich entschieden hat.

 

Gut gefällt mir, das ein Pasch vergleichbar mit einem Netzroller, Schnitt - Ball oder einem knalligem Smash ist.

Muss ein solcher Angriff pariert werden, bietet man auf dem Spielfeld sein ganzes Können auf. Beim Brettspiel wird diese Schwierigkeit so wiedergegeben, indem nur mit 5 von 11 Würfelkombinationen der Ball erreicht werden kann.

 

Für mich ist es ein kurzweiliges Spiel, das bei jedem Schülerturnier dabei sein sollte. Damit lassen sich bestimmt die lästigen Fragen wie „Wann bin ich wieder dran? Wie lange dauert es noch?“ deutlich reduzieren.

 

 

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Geändert am 20. März 2007 um 19:09

Samstag, 10. Februar 2007

Ispo München neues aus der Welt des Badminton?s

 

Vom 05.-08.Februar war es wieder soweit. Die Messe München präsentierte die Winter Ispo.

Leider setzte sich auch dieses Jahr der Trend fort, dass einige Anbieter erst gar nicht in München ausstellen. So glänzen die großen der Branche wie Nike, Adidas, Reebok schon seit Jahren mit Abwesenheit. Auch im Badminton sieht es da nicht viel besser aus.

 Der Klassen Primus Yonex macht seine eigene Neuheiten-Show währender der German-Open in Mülheim und Oliver stellt aus Kostengründen gar nicht aus.

Die vielen kleinen Spezialanbieter für Saiten und Werkzeug können sich die Standgebühren mehr leisten und so stellt sich auch für uns vom Racket-Shop immer wieder die Frage, macht es Sinn die Reise über 400 KM hin und zurück überhaupt anzutreten.

 

Doch so alle drei Jahre gönnen wir uns den Ausflug nach München.

Immerhin 5 Badmintonhersteller hatten ihre Zelte in München aufgeschlagen.

Darunter auch Neulinge wir Head und Kason.

 

 

 

Unser erste Station waren die Nordlichter von Victor.

Nach langen betteln beim Geschäftsführer Rolf Aurin bekamen wir in diesem Jahr unseren Wunschkandidaten Frank Meisner, als neuen Ansprechpartner für alle Dinge die mit Victor zu tun haben.

 

Im Textilen-Bereich haben die Designer von Victor einige pfiffige Ideen umgesetzt.

Der Pferdefuß an der Sache ist, dass die Shirts und Polo’s die uns gut gefallen nicht im Herren - und Damenschnitt zu haben sind und damit für Mannschaftsausstattungen ausfallen.

Beim Schuhwerk haben die Victorianer an vier neuen Modellen gearbeitet. Optisch sind die Schuhe nett anzuschauen, jedoch wollen wir erst etwas abwarten wie die Badmintongemeinde auf diese Modelle reagiert.

 

Bei den schlagenden Argumenten (Badmintonschlägern) hat die Mannschaft um Rolf Aurin dazugelernt, denn seit zwei Jahren wird wieder Modellpflege betrieben.

Die beliebte Inside-Wave Linie wurde mit dem IW 5000 weiter ausgebaut, ebenso bekam den Dual Pipe 8000 einen Bruder mit einem starken Design an die Seite gestellt - den 9000er.

Ganz neu ist der Tribock 3000 der von der Konstruktion her an den Carlton Airblade 9000 erinnert.  

Die Testberichte können in Kürze hier im Blog gelesen werden.

 

 

Nachdem wir uns 3 Stunden bei Victor aufgehalten hatten, mussten wir uns sputen und besuchten jetzt Ang Lin von Kason.

Kason haben wir seit Oktober ins Programm aufgenommen und mit den Schuhen durchweg gute Erfahrungen gemacht. Bei unserem Messebesuch widmeten wir uns den Bereichen Bekleidung und Schläger.

Die Textilien von Kason sind alle aus Polyester (Funktionsfaser auf Neudeutsch) hergestellt und überzeugen mit ihren frischen Farbe und gelungenen Optik. Für Mannschaftsaustattung sind hier mehrere Linien zu finden, mit denen sich Damen und Herren einkleiden lassen.

Bei den Badminton-Schlägern überzeugte uns ein im Schaft verkürztes Modell das speziell an die Bedürfnisse der Doppel- und Mixed-Spezialisten angepasst sind.

 

 

In Dänemark ist Forza die Topmarke für Badmintonspieler noch vor Yonex .

Bei Forza ist Weltklasse Doppelspieler Martin Lundgard Hansen unter Vertrag, der auch für die Produktentwicklung zuständig ist. Die Stärken dieser Marke sind aus unserer Sicht, die Bekleidungslinien. Jedes Textil ist in Kinder- und Erwachsenen Größen zu bekommen.

So ist der Verein in der Lage vom 6-Jährigen bis zum „zwei Meterriesen“ alle Spieler mit demselben Outfit einzukleiden.

Bei den Schlägern sind einige interessante Modelle dabei aber eine Entscheidung haben wir noch nicht getroffen.

 

Bei MTS wartete unser Freund und Aussendmitarbeiter Alex Prokovowitsch  und versuchte uns die neuen Schläger-Modelle von Talbot Torro schmackhaft zu machen. Leider siedeln die deutschen Badmintoncracks die englische Marke nicht so hoch an und so haben wir für dieses Jahr nur den superleichten AS 10011 gelistet.

MTS vertreibt unter anderem auch Speedminton, Marketingleute der schnellen Fun-Sportart haben eine Kooperation mit Lipton Ice-Tea ausgehandelt und planen für dieses Jahr eine Turnierserie durch Deutschland, mal schauen ob wir so einen Event nach Großwallstadt holen können.

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Geändert am 23. Februar 2007 um 09:19

Dienstag, 30. Januar 2007

Ein neues Gesicht im RACKET-SHOP

Herzlich Willkommen Lorenz Becker, im RACKET-SHOP Team.

Da haben wir den richtigen Riecher gehabt als wir am 23.12.06 Lorenz Becker unter Vertrag nahmen, denn nur drei Wochen später holt sich dieser junge Mann den Meistertitel in der Altersklasse U15 bei den Südwest-Deutschen Titelkämpfen in Wiebelskirchen ab.

Zusammen mit unserem Badminton-Lieferanten Yonex wollen wir den weiteren Weg von Lorenz Becker begleiten und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.

Für die Deutschen Meisterschaften am 09.-11.02.2007 wünschen wir viel Erfolg.

Um einer Flut von Sponsor-Anfragen aus dem Weg zu gehen, möchten wir darauf hinweisen das wir nur Spieler aus unserem regionalen Umfeld unterstützen.

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Geändert am 27. Februar 2007 um 11:56

Dienstag, 23. Januar 2007

Die Angst vor dem gelben Drachen

Die Angst vor dem gelben Drachen

 

So langsam geht in Europa die Angst vor der Wirtschaftsmacht China um. Experten befürchten das die kleinen fleißigen Asiaten ein Unternehmen nach dem anderen an sich reißen und das in „good old Germany“ die Bratwurst von der Peking-Ente auf dem Speiseplan ablöst wird. (Das einzige was mich bei dem Gedanken erheitert ist  das Badminton Fußball als Volkssport abgelöst)

 

Als ich heute morgen die Post öffnete, zuckte ich für einen kurzen Moment zusammen und dachte ist es wirklich schon so weit.

Unser Lieferant Kason hatte uns einen A 5 Katalog mit Informationen über neue Badmintonschläger geschickt. Leider konnte ich keine neuen Informationen aus der Broschüre gewinnen, da alles in chinesischer Schrift abgedruckt ist.

 

 

In derselben Post befand sich das neue Programm der Volkshochschule beim durchblättern fand ich einen Kursangebot „Chinesisch in Wort und Schrift“ jetzt überlege ich ob ich den Sprachkurs oder alternativ die schelle Wok-Küche belege.

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Geändert am 23. Januar 2007 um 19:05

Sonntag, 21. Januar 2007

Es geht wieder los!?. erster Badminton-Turnier Service in 2007

 

 

An diesem Wochenenden traf sich die unterfränkische Badminton-Familie in Laufach zur Bezirksrangliste am Samstag und Kreisrangliste am Sonntag. Beide Turniere waren für den Badminton-Nachwuchs ausgeschrieben.

 

Freitagabend begannen wir im  RACKET-SHOP schon mit den Vorbereitungen und stellten das Sortiment zusammen. Ich weiß auch nicht warum, aber der Sharan war wieder krachend voll und der Laden sah wieder einmal wie beim Räumungsverkauf aus.

 

Als wir 2000 unseren Shop hier in der Frühlingstrasse eingezogen waren und unsere ersten Turniertermine war nahmen glaubte unsere Nachbarschaft wirklich wir würden den Shop nach kurzer Zeit wieder schließen.

Jetzt nach sechs Jahren haben sich die Wällschter an unsere Arbeitsabläufe gewöhnt und die Schnäppchenjäger haben ihre Trauer überwunden das es nichts zu ergattern gab.

 

Am Samstagmorgen wurden wir dann herzlich von Heike in Laufach begrüßt und bekamen einen super Platz in der Cafeteria für unseren Servicestand.

Die Turniere sind doch immer wieder das Beste an unserem Job, es ist immer wieder ein angenehmes Stell dich ein von alten Bekannten und nirgends kann man so gut über die wichtigste Nebensache der Welt fachsimpel wie auf einem Turnier.

 

Am Sonntagmorgen schlug dann auch die Stunde unseres Juniorchefs, der nach seinem Sportverbot wegen eines Hautauschlages, nach 4 langen Wochen endlich wieder Badminton spielen durfte.

Das in der Alterklasse U13 ein anderer Wind weht bekam er gleich im ersten Spiel zu spüren und Felix hatte alle Hände voll zu tun sich zu wehren. Insgesamt können wir mit dem Verlauf des Turniers zufrieden sein, von 4 Spielen zweimal den dritten Satz erreicht und eines von den beiden Spielen erfolgreich beendet. Für jemand der erst seit September Badminton spielt ist das ok.

 

Am Nachmittag packten wir unseren mobilen Laden wieder ein und machten uns auf den Heimweg. Zum Glück unterstützte mich der Juniorchef beim Ausladen und Aufräumen tatkräftig und so hatten wir das Chaos schnell wieder im Griff und der Laden ist wieder fit für das Alltags-Geschäft.

 

 

…und nächste Woche sind wir bei unseren Sportfreunden in Messel zu Gast
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Geändert am 23. Januar 2007 um 19:37